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Welche PHP-Version braucht WordPress? Kompatibilität verständlich erklärt

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Welche PHP-Version braucht WordPress? Kompatibilität verständlich erklärt

Viele Suchanfragen lauten schlicht "WordPress 7 PHP". Dahinter steckt eine berechtigte Frage. Reicht PHP 7 für meine WordPress-Seite noch aus? Die kurze Antwort: technisch läuft es oft noch. Sicher ist es nicht mehr.

PHP ist die Programmiersprache hinter WordPress. Jede WordPress-Installation braucht eine passende PHP-Version auf dem Server. Welche das sein sollte, entscheidet über Sicherheit, Tempo und Kompatibilität Ihrer Seite.

Dieser Artikel erklärt verständlich, welche PHP-Version WordPress mindestens braucht, welche wir empfehlen und worauf Sie vor einem Upgrade achten müssen. Ohne Fachchinesisch. Mit einem klaren nächsten Schritt.

Welche PHP-Version braucht WordPress mindestens?

WordPress selbst gibt eine Mindestanforderung vor. Offiziell läuft WordPress ab PHP 7.0. Das ist die technische Untergrenze, mehr nicht.

"Läuft" bedeutet aber nicht "ist sicher". PHP 7.0 erschien 2015. Der offizielle Support endete bereits Anfang 2019. Seitdem gibt es für diese Version keine Sicherheits-Updates mehr.

Die ganze PHP-7-Reihe ist inzwischen am End of Life. Auch PHP 7.4, die letzte Version dieser Reihe, erhält seit November 2022 keine Patches mehr. Ein Patch ist eine Korrektur, die bekannte Fehler und Sicherheitslücken schließt.

Die Mindestanforderung ist also kein guter Maßstab. Sie sagt nur, ab wann WordPress startet. Nicht, womit Sie ruhig schlafen.

Welche PHP-Version wird für WordPress empfohlen?

Hier wird die Antwort eindeutig. WordPress empfiehlt selbst eine aktuelle PHP-Version. Stand 2026 sind das PHP 8.2 und PHP 8.3.

Diese Versionen werden aktiv gepflegt. Das heißt: Neue Sicherheitslücken werden geschlossen. Fehler werden korrigiert. Die Software bleibt unter Beobachtung.

Ein Upgrade auf PHP 8 bringt nicht nur mehr Sicherheit. Viele WordPress-Seiten laufen auf PHP 8 spürbar schneller. Weniger Serverlast. Kürzere Ladezeiten. Eine bessere Erfahrung für Ihre Besucher.

Kurz gesagt: PHP 8.2 oder 8.3 sind heute die richtige Wahl. Alles darunter ist eine Übergangslösung, die Sie nicht aufschieben sollten.

Reicht PHP 7 für WordPress noch?

Genau das fragen die meisten, wenn sie "WordPress 7 PHP" suchen. Die ehrliche Antwort lautet: nein, nicht mehr.

Ihre Seite startet vielleicht noch ohne Fehlermeldung. Im Hintergrund hat sich über die Jahre aber einiges angesammelt. Drei Risiken sind besonders wichtig.

Offene Sicherheitslücken

Für PHP 7 erscheinen keine Sicherheits-Updates mehr. Neu entdeckte Lücken bleiben offen. Angreifer scannen das Internet automatisiert nach verwundbaren Systemen. Eine alte PHP-Version ist ein bekanntes Ziel.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag zu alter Software als Sicherheitsrisiko.

Probleme mit Plugins und Themes

Neue Plugin- und Theme-Versionen setzen oft PHP 8 voraus. Wer auf PHP 7 bleibt, kann irgendwann nicht mehr aktualisieren. Das blockiert wichtige Updates und neue Funktionen.

DSGVO-Risiken

Die Datenschutz-Grundverordnung verlangt einen angemessenen Schutz personenbezogener Daten. Eine veraltete PHP-Version gilt nicht als Stand der Technik. Bei einer Prüfung kann das zum Problem werden.

Worauf Sie bei Plugins und Themes achten müssen

Ein PHP-Upgrade betrifft nicht nur den Kern von WordPress. Plugins und Themes müssen mitspielen.

Manche älteren Plugins sind nicht für PHP 8 vorbereitet. Sie nutzen Funktionen, die in PHP 8 entfernt wurden oder sich anders verhalten. Dann kann es nach dem Upgrade zu Fehlern kommen.

Deshalb gilt eine klare Reihenfolge. Prüfen Sie zuerst, welche Plugins und Themes im Einsatz sind. Klären Sie, ob jedes davon PHP 8 unterstützt. Aktualisieren Sie veraltete Erweiterungen vor dem Upgrade.

Für nicht mehr gepflegte Plugins brauchen Sie einen Ersatz. Ein Plugin ohne Updates ist selbst ein Risiko, unabhängig von der PHP-Version.

So prüfen Sie Ihre aktuelle PHP-Version

Sie müssen kein Entwickler sein, um Ihre PHP-Version herauszufinden. WordPress zeigt sie direkt an.

Melden Sie sich im WordPress-Adminbereich an. Gehen Sie zu "Werkzeuge" und dann zu "Website-Zustand". Im Reiter "Bericht" finden Sie unter den Serverdaten Ihre aktuelle PHP-Version.

Steht dort eine 7 am Anfang, sollten Sie handeln. Steht dort 8.2 oder 8.3, sind Sie auf einem guten Stand.

Den eigentlichen Wechsel der PHP-Version stellt meist Ihr Hosting-Anbieter ein. Oft genügt eine Auswahl im Hosting-Menü. Die Vorbereitung und der Test der Seite sind aber der wichtigere Teil.

Wie ein sicherer Umstieg Schritt für Schritt abläuft, zeigen wir im Beitrag WordPress auf PHP 8 umstellen.

So kommt Ihre WordPress-Seite sicher auf PHP 8

Ein Upgrade ist kein Wochenendprojekt, aber auch keine Operation am offenen Herzen. Mit der richtigen Reihenfolge bleibt das Risiko überschaubar.

Zuerst kommt die Bestandsaufnahme. Welche PHP-Version läuft? Welche Plugins und Themes sind aktiv? Gibt es Erweiterungen, die niemand mehr pflegt?

Dann folgt ein vollständiges Backup. Sichern Sie Dateien und Datenbank, bevor irgendetwas geändert wird. Ohne Sicherung kein Test.

Anschließend testen Sie das Upgrade auf einer Kopie der Seite. Niemals direkt im laufenden Betrieb. Auf dieser Testumgebung prüfen Sie jede wichtige Funktion. Funktioniert das Kontaktformular? Lädt der Shop? Erscheinen Fehlermeldungen im Protokoll?

Erst wenn der Test sauber läuft, stellen Sie die Live-Seite um. In den ersten Tagen danach beobachten Sie die Fehler-Protokolle aufmerksam. So fallen Probleme früh auf und lassen sich schnell beheben.

Klingt das nach Aufwand? Ist es auch. Aber dieser Aufwand ist planbar. Ein gehacktes oder ausgefallenes System ist es nicht. Wer das Upgrade lieber abgeben möchte, kann ein PHP-Upgrade beauftragen und den Test uns überlassen.

Fazit: Die richtige PHP-Version ist eine Frage der Sicherheit

WordPress läuft ab PHP 7.0. Sicher betreiben lässt es sich damit nicht. Empfohlen sind heute PHP 8.2 und PHP 8.3.

Wer noch auf PHP 7 läuft, schiebt ein Risiko vor sich her. Offene Lücken, blockierte Updates und DSGVO-Fragen wachsen mit jedem Monat. Ein geplantes Upgrade ist günstiger als ein ungeplanter Vorfall.

Sie wissen nicht genau, ob Ihre Plugins den Sprung mitmachen? Dann lassen Sie es prüfen, bevor Sie umstellen. Genau dafür gibt es unsere laufende Software-Wartung.

Sprechen Sie uns an. Das Erstgespräch ist kostenlos. Wir schauen uns Ihre WordPress-Seite an und sagen Ihnen ehrlich, welche PHP-Version Sie brauchen und was der nächste Schritt ist.

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